Autonome Agenten
Autonome Agenten: Neuigkeiten und Entwicklungen
In der Welt der autonomen Agenten gibt es viele interessante Entwicklungen. Anthropic hat seinen KI-Agenten Claude Cowork nun für Smartphones verfügbar gemacht, was die Notwendigkeit verringert, Laptops ständig geöffnet zu lassen. Samsung hat sich als Vorreiter im Bereich agentischer KI präsentiert und betont, dass der Schlüssel zum Erfolg im Verständnis der individuellen Nutzer liegt. SAP hat Dremio übernommen, um die Datenanalyse ohne physische Datenverschiebung zu verbessern. Diese Technologie ist entscheidend für die Entwicklung agentischer KI. Ein Artikel von Towards AI behandelt eine effiziente Methode zur Verwaltung von Anweisungen für KI-Coding-Agenten.
Wichtigste Punkte
- Anthropic: Claude Cowork jetzt auf Smartphones verfügbar
- Samsung: Agentische KI als Schlüssel zum Erfolg
- SAP: Übernahme von Dremio verbessert Datenanalyse
- Towards AI: Effiziente Methode zur Verwaltung von Anweisungen
Chronologie / Entwicklungen
- Anthropic präsentiert Claude Cowork für Smartphones
- Samsung betont Bedeutung agentischer KI
- SAP übernimmt Dremio für verbesserte Datenanalyse
- Towards AI: Artikel zur effizienten Verwaltung von Anweisungen
Originallinks
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The Effort Dial Audit: Pricing Sonnet 5 by the Task, Not the Token
In dem Artikel "The Effort Dial Audit: Pricing Sonnet 5 by the Task, Not the Token" wird die Preissenkung von Anthropic für Sonnet 5 auf $2 pro Million Tokens am 30. Juni analysiert. Eine eingehende Untersuchung zeigt jedoch, dass die tatsächlichen Kosten pro abgeschlossenem Task bei $2.29 liegen, was fast doppelt so hoch ist wie bei Sonnet 4.6 und 15% mehr als bei Opus 4.8. Diese Diskrepanz verdeutlicht, dass die angegebenen Stickerpreise oft irreführend sind, da sie nur den Tokenpreis widerspiegeln und nicht die realen Kosten der erbrachten Leistungen. Die Migration zu Sonnet 5 könnte Teams dazu bringen, höhere Kosten für ihre Aufgaben zu tragen, ohne sich dessen bewusst zu sein. Der Artikel betont, dass die Wahl des Modells weniger entscheidend ist, während die Einstellung des Effort Dials maßgeblich die Kosten beeinflusst. Diese Erkenntnisse stammen aus einer 90-tägigen Prüfung eines dualen Agenten-Stacks, die die Komplexität der Preisgestaltung aufzeigt.
Shut Those Laptops! Anthropic Puts Its Claude Cowork Agent on Your Phone
Anthropic hat seinen KI-Agenten Claude Cowork nun für Smartphones verfügbar gemacht, was die Notwendigkeit verringert, Laptops ständig geöffnet zu lassen. Nutzer können Claude über die Claude-App oder einen Webbrowser nutzen, ohne eine Desktop-Verbindung. Der Agent kann auch nach Feierabend arbeiten, indem er eingehende Nachrichten verarbeitet und relevante Informationen für Dokumente und E-Mails zusammenstellt. Diese Entwicklung spiegelt einen Trend in Silicon Valley wider, wo semi-autonome KI-Agenten, die über Textnachrichten gesteuert werden, immer beliebter werden. Zunächst wird die neue Cowork-Version als Beta für Abonnenten des Max-Plans angeboten, bevor sie auch für günstigere Abonnements zugänglich wird. Die Nutzung von Claude Cowork hat in der Geschäftswelt zugenommen, insbesondere bei der Erstellung von Datenberichten und Inhalten. Diese Fortschritte zeigen, dass Unternehmen wie Anthropic und OpenAI daran arbeiten, KI-Interaktionen für eine breitere Nutzerbasis zugänglicher zu machen, indem sie diese Funktionen in bestehende Chatbot-Plattformen integrieren.
Samsung Teases Agentic AI Push at Galaxy Unpacked
Samsung hat sich vor dem Galaxy Unpacked Event als Vorreiter im Bereich agentischer KI präsentiert, die nicht nur Informationen bereitstellt, sondern aktiv im Sinne der Nutzer handelt. Das Unternehmen betont, dass der Schlüssel zum Erfolg im Verständnis der individuellen Nutzer liegt, unterstützt durch ein Netzwerk von Geräten wie Smartphones, Smartwatches und Haushaltsgeräten. Die Sicherheit der gesammelten Daten wird durch die Knox-Plattform gewährleistet, um Vertrauen zu schaffen. Zudem wird auf bevorstehende Hardware-Updates hingewiesen, insbesondere bei faltbaren Geräten und der Galaxy Watch, die für KI-gestützte Gesundheitsanalysen optimiert ist. Während Samsung ein vernetztes Ökosystem anstrebt, bleibt unklar, ob diese Strategie tatsächlich zu überzeugenden Produkten führen wird. Letztlich positioniert sich Samsung nicht als Anbieter der intelligentesten KI, sondern als derjenige, der KI am besten in den Alltag integriert und dabei die Privatsphäre der Nutzer respektiert.
SAP kauft Dremio: Agentische KI für Datenanalysen ohne Verschiebung
Am 6. Juli 2026 hat SAP die Übernahme von Dremio abgeschlossen, um die Datenanalyse ohne physische Datenverschiebung zu verbessern. Diese Technologie ist entscheidend für die Entwicklung agentischer KI, die komplexe Aufgaben autonom bewältigen kann. Die Cloud-Transformation gewinnt zunehmend an Bedeutung, insbesondere im industriellen Mittelstand und bei großen Unternehmen. Ein Beispiel ist der Schallplattenhersteller Victrola, der durch den Wechsel zu SAP Cloud ERP erhebliche Zeitersparnisse im Finanzwesen erzielt hat. Im Logistikbereich werden durch neue Funktionen wie „Advanced Shipping and Receiving“ engere Verknüpfungen zwischen Transportmanagement und Lagerverwaltung geschaffen, obwohl noch Optimierungsbedarf besteht. SAP führt zudem neue KI-Assistenten für Systemanalysen und Datenmigration ein, um den Übergang von SAP Solution Manager zu unterstützen. Sicherheitsexperten warnen jedoch vor den Risiken der Migration und der Notwendigkeit, Berechtigungsstrukturen zu überarbeiten. Auch kleinere Unternehmen, wie das Leihhaus Nürnberg, digitalisieren ihre Geschäftsprozesse, um moderne ERP-Standards zu erreichen.
One Source of Truth for Your AI Agent Rules: Cursor, Claude Code, and Every Tool You’ll Adopt Next
Der Artikel "One Source of Truth for Your AI Agent Rules" behandelt eine effiziente Methode zur Verwaltung von Anweisungen für KI-Coding-Agenten, um Konsistenz über verschiedene Tools wie Claude Code und Cursor zu gewährleisten. Viele Nutzer kämpfen mit inkonsistenten Regeldateien, die zu widersprüchlichen Anweisungen führen. Der Autor schlägt das Konzept eines "Single Source of Truth" vor, bei dem eine zentrale Datei, AGENTS.md, als Hauptquelle für alle Anweisungen dient. Diese Struktur ermöglicht es, Änderungen an den Regeln an einem einzigen Ort vorzunehmen, was die Wartung vereinfacht. Zudem wird darauf hingewiesen, dass Agenten nicht immer zuverlässig berichten, welche Regeln sie verwenden, weshalb Tests empfohlen werden, um dies zu überprüfen. Insgesamt führt die Implementierung dieser Methode zu einer effizienteren Nutzung neuer Tools und verringert Konflikte zwischen den Agenten.
Observe.AI Featured as Pioneer on the CMP Prism for Real-Time Agent Assist Highlighting Innovation in CX and Agent Enablement Technology
Observe.AI wurde als Pionier im CMP Prism für Real-Time Agent Assist anerkannt, was die Innovationskraft des Unternehmens im Bereich der Kundeninteraktion und Agentenunterstützung hervorhebt. Die CMP Prism ist ein unabhängiges Bewertungsframework, das Technologien im Kundenkontakt anhand von Branchenstandards bewertet und regelmäßig aktualisiert. Die Agentic-Plattform von Observe.AI nutzt KI-Agenten, um Routineinteraktionen zu automatisieren, wodurch menschliche Agenten sich auf komplexere Aufgaben konzentrieren können. Der Companion Agent von Observe.AI bietet Echtzeitunterstützung, indem er Gespräche analysiert, kontextbezogene Anleitungen gibt und Agenten bei der Nachverfolgung von Kundeninteraktionen unterstützt. Diese Technologie verbessert die Konsistenz der Kundenerfahrung und entlastet die Mitarbeiter. Insgesamt bewertete die CMP Prism 16 Anbieter und kategorisierte sie in fünf Leistungsstufen, wobei Observe.AI als herausragender Pionier hervorsticht.
Keeper Security Extends Agentic AI Governance to Endpoint Privilege Manager
Keeper Security hat eine neue Funktion zur Governance von AI-Agenten im Keeper Endpoint Privilege Manager eingeführt, die es Unternehmen ermöglicht, menschliche und nicht-menschliche Identitäten effektiv zu verwalten. Diese Erweiterung sorgt für eine umfassende Sicherheitsüberwachung, indem AI-Agenten am Arbeitsplatz durch Richtlinien und Erhöhungskontrollen überwacht werden. Im Gegensatz zu anderen Lösungen, die nur auf der Model Context Protocol (MCP)-Ebene arbeiten, verfolgt Keeper die Aktionen der Agenten direkt auf den Endgeräten, was eine vollständige Nachverfolgbarkeit und Durchsetzung von Sicherheitsrichtlinien gewährleistet. Angesichts der Prognose von Gartner, dass bis 2028 große Unternehmen über 150.000 AI-Agenten nutzen werden, ermöglicht die neue Governance-Infrastruktur eine gezielte Kontrolle über diese Agenten. Der Keeper Endpoint Privilege Manager identifiziert sowohl bekannte als auch unbekannte AI-Agenten und bewertet deren Verhalten, um die Einhaltung festgelegter Richtlinien sicherzustellen. Mit der Einführung von drei neuen Richtlinientypen wird eine gezielte Kontrolle über die Nutzung und Aktionen der Agenten ermöglicht, um Sicherheitslücken zu schließen und die Risiken autonomer AI-Agenten zu minimieren.
I changed my mind about how agents use tools
In der Diskussion über die Nutzung externer Tools durch KI-Agenten stehen sich zwei Hauptansätze gegenüber: Command-Line Interfaces (CLI) und Model Context Protocol (MCP). CLI wird als kostengünstig und vertraut angesehen, da Agenten bereits mit Shell-Skripten trainiert wurden, was ihre Zuverlässigkeit erhöht. Allerdings birgt die Nutzung von CLI Risiken, da sie Agenten zu viel Macht verleiht und unautorisierte Systemänderungen erleichtern kann. Im Gegensatz dazu bietet MCP eine strukturierte Schnittstelle, die eine sichere Entdeckung und Nutzung von Tools ermöglicht, insbesondere in browserbasierten Anwendungen, jedoch auch Nachteile wie hohe Latenz und komplexe Authentifizierung mit sich bringt. Ein neues Open-Source-Projekt namens CLIARE untersucht die Eignung von CLI, indem es Benutzerfreundlichkeit und Fehleranfälligkeit analysiert. Die Entscheidung zwischen CLI und MCP sollte flexibel und risikobasiert getroffen werden, wobei die spezifischen Anforderungen und Risiken des jeweiligen Workflows berücksichtigt werden müssen.
How David Bratslavsky Is Helping Commercial Real Estate Firms Bring AI In-House
David Bratslavsky, Gründer von QuickData.ai, unterstützt gewerbliche Immobilienunternehmen bei der internen Implementierung von Künstlicher Intelligenz (KI). In einem Markt mit stabilen Preisen und selektiven Investitionsmöglichkeiten ist es für Analysten entscheidend, ihre Zeit effizient zu nutzen, um mehr Gelegenheiten zu bewerten. Bratslavsky hat ein spezialisiertes Tool entwickelt, das die Dokumentation im Bereich der Mehrfamilienhäuser optimiert und eine schnelle sowie präzise Datenauswertung ermöglicht. Darüber hinaus erkennt er, dass Automatisierung über die Dokumentenextraktion hinausgeht und viele wiederholbare Aufgaben innerhalb von Immobilienfirmen umfasst. Durch Schulungen in der Nutzung von KI-Tools ohne Programmierkenntnisse fördert er die Unabhängigkeit der Unternehmen und deren Fähigkeit zur kontinuierlichen Automatisierung. Sicherheit ist ein zentrales Anliegen, da Bratslavsky sicherstellt, dass die sensiblen Daten der Firmen geschützt bleiben. Insgesamt zielt seine Arbeit darauf ab, Analysten mehr Zeit für wertschöpfende Tätigkeiten zu geben, was in einem wettbewerbsintensiven Markt von großer Bedeutung ist.
E-Commerce ohne Ausreden: Lionel Bruder von Bruder Consulting verrät, warum Onlinehändler jetzt KI nutzen müssen, statt sich von Krisen, Agenturen und alten Abläufen ausbremsen zu lassen
In einem aktuellen Beitrag betont Lionel Bruder von Bruder Consulting die Notwendigkeit für Onlinehändler, künstliche Intelligenz (KI) in ihren Geschäftsprozessen zu integrieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Viele Händler arbeiten noch mit veralteten Abläufen und sind zu stark von externen Agenturen abhängig, was zu Umsatzrückgängen führen kann. KI ermöglicht es, operative Aufgaben effizienter zu gestalten und fundierte Entscheidungen schneller zu treffen, was einen klaren Wettbewerbsvorteil verschafft. Bruder hebt hervor, dass die Qualität der KI-Ergebnisse stark von der Präzision der Eingaben abhängt, weshalb sorgfältiges Prompting entscheidend ist. Der Einsatz von KI kann die Erstellung von Inhalten beschleunigen, Werbekampagnen optimieren und interne Ressourcen besser nutzen, was zu Kosteneinsparungen und mehr Kontrolle über Marketingmaßnahmen führt. Bruder Consulting bietet Unterstützung bei der individuellen Integration von KI in die Abläufe von Unternehmen, um deren Abhängigkeit von externen Dienstleistern zu reduzieren und nachhaltiges Wachstum zu fördern.
DoiT Launches Attribute™: AI Tokenomics Without Tags, SDKs or Code Changes
DoiT hat mit Attribute™ eine innovative Technologie eingeführt, die Unternehmen ermöglicht, ihre Ausgaben für Künstliche Intelligenz (KI) in Echtzeit zu überwachen, ohne dass dafür Instrumentierungen, SDKs oder Codeänderungen nötig sind. Die Lösung basiert auf einem leicht installierbaren eBPF-Sensor, der innerhalb von 15 Minuten einsatzbereit ist und sofort präzise Informationen zu Kosten pro Kunde, Funktion und Agent liefert. Angesichts der Prognose, dass die monatlichen KI-Ausgaben in den nächsten 12 Monaten um das Dreifache steigen werden, ist diese Technologie besonders relevant, da viele Unternehmen Schwierigkeiten haben, den ROI ihrer KI-Investitionen zu ermitteln. Traditionelle Methoden zur Zuordnung von KI-Ausgaben erforderten umfangreiche Ingenieureingriffe und waren oft ungenau. Attribute™ hingegen erfasst die tatsächliche Nutzung direkt im Betriebssystemkern und verknüpft diese mit den entsprechenden Kosten, was eine präzise Nachverfolgung der Ausgaben ermöglicht. Diese Methode verbessert die Transparenz der KI-Kosten und kann auch auf andere Ressourcen wie Kubernetes-Cluster und Datenbanken angewendet werden, wodurch eine umfassende Kostenanalyse ermöglicht wird. DoiT positioniert sich somit als Vorreiter in der automatisierten Kostenverfolgung im Cloud-Bereich.
Claude Cowork mobil: Anthropic startet KI-Agent auf iPhone und Browser
Anthropic hat am 7. Juli 2026 seinen KI-Agenten Claude Cowork auf mobile Endgeräte und Webbrowser ausgeweitet, wodurch Nutzer komplexe Aufgaben von unterwegs aus steuern können. Der Agent fungiert als dauerhafter Cloud-Dienst, der es ermöglicht, Prozesse offline fortzuführen, ohne eine Verbindung zum Desktop zu benötigen. Die Synchronisation zwischen Mobilgeräten und Browser erfolgt nahtlos, was eine flexible Nutzung jederzeit und überall ermöglicht. Claude Cowork konzentriert sich hauptsächlich auf Geschäftsprozesse, während Softwareentwicklung nur einen kleinen Teil abdeckt. Ein neues Feature namens Dispatch sorgt dafür, dass der Agent bei sensiblen Entscheidungen den Nutzer um Freigabe bittet, um die menschliche Einbindung zu gewährleisten. Der mobile Zugang ist zunächst exklusiv für Max-Abonnenten verfügbar, die eine monatliche Gebühr zahlen, während Anthropic die Nutzungslimits bis zum 5. August 2026 verdoppelt hat, um die neuen Plattformen zu fördern.
Claude Agent SDK Deployment: You Cannot Deploy an AI Agent Like a Lambda
Der Artikel "Claude Agent SDK Deployment: You Cannot Deploy an AI Agent Like a Lambda" hebt hervor, dass die Bereitstellung eines KI-Agenten eine andere Herangehensweise erfordert als die einer herkömmlichen, zustandslosen Lambda-Funktion. Ein KI-Agent ist ein langlaufender Prozess, der eine Shell, ein Dateisystem und potenziell unsichere Eingaben umfasst, was besondere Anforderungen an Architektur und Isolation stellt, um die Sicherheit von Kundendaten zu gewährleisten. Die Bereitstellung hängt nicht nur vom Hosting ab, sondern auch von der Implementierung geeigneter Container-Lebenszyklus-Muster und einer Isolationstreppe, die von einfachen Sandboxes bis zu gehärteten Containern und speziellen Mikro-VMs reicht. Zudem wird die Bedrohung durch Prompt-Injection als ernsthafte Herausforderung betrachtet. Eine empfohlene Maßnahme zur Erhöhung der Sicherheit ist die Implementierung eines Proxys, den der Agent nicht umgehen kann.
Anthropic's Claude Cowork AI agent is now available on mobile and web
Anthropic hat seinen AI-Agenten Claude Cowork nun auch für mobile und Web-Plattformen verfügbar gemacht, nachdem er zuvor nur über die Desktop-App zugänglich war. Die Beta-Version wird schrittweise für Max-Abonnenten freigegeben und ermöglicht es Nutzern, Aufgaben am Schreibtisch zu starten, diese über ihr Smartphone zu überprüfen und die Ergebnisse im Browser abzurufen. Claude arbeitet im Hintergrund weiter, selbst wenn das Gerät ausgeschaltet ist, und holt sich bei Entscheidungen, die menschliches Eingreifen erfordern, die Zustimmung des Nutzers über das Smartphone. Über 90 Prozent der Nutzung von Cowork entfällt auf Geschäftsoperationen und die Erstellung von Inhalten. Während die Desktop-App weiterhin wichtig für den Zugriff auf lokale Dateien bleibt, bietet die Web-Version diese Funktion nicht. Anthropic plant zudem, die Grenzen zwischen Chat und Cowork zu verwischen, was auf eine mögliche Fusion der beiden Produkte hindeutet. Zur Feier der Expansion hat Anthropic die Nutzungslimits von Cowork bis zum 5. August verdoppelt.
Agentic AI fürs Smart Home: openHAB 5.2 bringt Chat-Interface und MCP-Server
Die Open-Source-Plattform openHAB hat mit der Version 5.2 eine bedeutende Erweiterung eingeführt, die die Integration von Sprachmodellen (LLMs) und einen eigenen MCP-Server für Agentic AI umfasst. Nutzer können über ein neues Chat-Interface direkt mit ihren Smart-Home-Geräten kommunizieren und selbst festlegen, welche Geräte ansprechbar sind. Der Verlauf der Chats kann gespeichert und an das LLM weitergegeben werden, was die Interaktion verbessert. Zudem können KI-Agenten über den openHAB MCP Server nicht nur Geräte steuern, sondern auch eigene Automatisierungsregeln erstellen. Diese Agenten kommunizieren über verschiedene Schnittstellen und erfordern ein API-Token zur Authentifizierung. Neben diesen KI-Funktionen bietet openHAB 5.2 auch Verbesserungen wie die Erstellung von UI-Komponenten in YAML und eine erweiterte Domain Specific Language für Regeldefinitionen. Die neuen Funktionen zielen darauf ab, die Benutzererfahrung zu optimieren und die Flexibilität der Smart-Home-Steuerung zu erhöhen.
Adding More MCP Tools Made My AI Agent Dumber — Accuracy Collapses Past 20
Der Artikel "Adding More MCP Tools Made My AI Agent Dumber — Accuracy Collapses Past 20" beleuchtet die unerwarteten negativen Effekte, die das Hinzufügen zahlreicher Model Context Protocol (MCP) Tools auf die Leistung eines KI-Agenten hat. Anstatt die Effizienz zu steigern, fiel die Genauigkeit des Agenten auf alarmierende 13,62%, nachdem er mit einer Vielzahl von Tools verbunden wurde. Dies geschah trotz seiner vorherigen Fähigkeit, aus einer breiten Palette von Tools auszuwählen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Zuverlässigkeit des Agenten bei mehr als 20 Tools drastisch abnimmt. Diese Erkenntnis ist besonders wichtig, da die Nutzung von MCP-Tools mittlerweile weit verbreitet ist und viele Nutzer die potenziellen negativen Auswirkungen ignorieren. Der Autor schlägt zwei Lösungsansätze vor, um die Genauigkeit und Effizienz des Agenten zu verbessern, die auf Retrieval-Methoden und einem spezifischen Code-Ausführungsmuster basieren.
AI Replicas Against Entropy
Der Artikel "AI Replicas Against Entropy" untersucht die Entwicklung von KI-Replikaten, die als digitale Abbilder menschlicher Persönlichkeiten fungieren. Diese Replikate, die auf Technologien aus den 1990er Jahren basieren, bieten die Möglichkeit, menschliche Identität über lange Zeiträume zu bewahren und Herausforderungen der Zivilisationskontinuität zu meistern. Sie werden als interaktive Archive betrachtet, die Wissen interpretieren und anwenden können. Dennoch gibt es erhebliche ethische und technische Herausforderungen, insbesondere hinsichtlich der Einzigartigkeit und der Agentur dieser digitalen Persönlichkeiten. Die Schaffung einer einzigen Instanz eines Replikats wird als entscheidend erachtet, um Probleme wie Multiple-Persönlichkeitsstörungen im digitalen Raum zu vermeiden. Zudem wird die Möglichkeit thematisiert, dass diese Replikate autodidaktisch lernen könnten, was Fragen zur Zustimmung und Autorität aufwirft. Der Artikel schließt mit der Feststellung, dass die Entwicklung solcher aktiven Personas nicht nur technische, sondern auch tiefgreifende philosophische Überlegungen zur menschlichen Identität und dem Verhältnis zwischen Mensch und Maschine erfordert.