Multi-Agenten-Systeme
Multi-Agenten-Systeme: Automatisierung, Persistent AI und Beweis für Fermats letzten Satz
In diesem Zeitraum haben sich verschiedene Entwicklungen in den Bereichen Multi-Agenten-Systeme, KI-Agenten und Beweisfindung durchgesetzt. Ein iX-Workshop hat gezeigt, wie KI-Agenten ohne Programmierkenntnisse eingesetzt werden können, um Geschäftsprozesse zu automatisieren. Ein Artikel von Towards AI thematisiert die Evolution von persistenten KI-Agenten, die über die Funktionen herkömmlicher Chatbots hinausgehen. Zudem hat das KI-Unternehmen Anthropic einen vollständig computerverifizierten Beweis für Fermats letzten Satz präsentiert, der in nur elf Tagen von Claude-Agenten erstellt wurde. Diese Entwicklungen zeigen die fortschreitende Automatisierung und Komplexität von KI-Systemen.
Wichtigste Punkte
- iX-Workshop: Automatisierung von Geschäftsprozessen mit KI-Agenten
- Evolution von persistenten KI-Agenten
- Beweis für Fermats letzten Satz durch KI-Unternehmen Anthropic
- Automatisierung von Geschäftsprozessen ohne Programmierkenntnisse
Chronologie / Entwicklungen
- 2026-09-06 · Im iX-Workshop „Make.com und n8n – Geschäftsprozesse mit KI-Agenten automatisieren“ lernen Teilnehmer, wie sie ohne Programmierkenntnisse KI-Agenten zur Automatisierung von
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heise-Angebot: iX-Workshop: Make.com und n8n – Geschäftsprozesse mit KI-Agenten automatisieren
Im iX-Workshop „Make.com und n8n – Geschäftsprozesse mit KI-Agenten automatisieren“ lernen Teilnehmer, wie sie ohne Programmierkenntnisse KI-Agenten zur Automatisierung von Geschäftsprozessen einsetzen können. Der Fokus liegt auf der Optimierung manueller Routineaufgaben und der Verarbeitung unstrukturierter Daten, indem komplexe Prozesse in modulare, wiederverwendbare Einheiten unterteilt werden. Die Teilnehmer integrieren verschiedene Datenquellen wie E-Mail- und CRM-Systeme und entwickeln eigene Automatisierungsszenarien mit KI-gestützten Funktionen. Unter Anleitung des erfahrenen Trainers Thorsten Vellmerk erhalten sie praxisnahe Einblicke und Unterstützung bei der Umsetzung individueller Fragestellungen. Der Workshop richtet sich an Prozessmanager, Digitalisierungsverantwortliche und IT-Administratoren, die an der Integration von KI-Agenten in bestehende Systeme interessiert sind.
The Architecture of Persistent AI: When Agents Never Stop
Der Artikel „The Architecture of Persistent AI: When Agents Never Stop“ thematisiert die Evolution von persistenten KI-Agenten, die über die begrenzten Funktionen herkömmlicher Chatbots hinausgehen. Diese fortschrittlichen Agenten sind in der Lage, über längere Zeiträume zu lernen, den Kontext aufrechtzuerhalten und komplexe Aufgaben autonom zu bewältigen. Der Autor kritisiert die gegenwärtige Praxis, in der KI-Interaktionen in einem stateless Paradigma stattfinden, was bedeutet, dass Systeme keine Erinnerungen an frühere Gespräche haben. Diese „Gedächtnislücke“ führt dazu, dass Nutzer ihre Ziele ständig neu formulieren müssen, was die Nützlichkeit der KI einschränkt. Um diese Herausforderungen zu überwinden, wird ein Paradigmenwechsel vorgeschlagen, der auf einem dauerhaften Betrieb von KI-Agenten basiert. Diese Agenten könnten ähnlich wie klassische Software-Tools agieren, jedoch mit der Fähigkeit, im Laufe der Zeit zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Dies könnte die Interaktion zwischen Mensch und KI revolutionieren und die Agenten zu echten digitalen Partnern machen, die über längere Zeiträume hinweg sinnvoll agieren können.
Fermats letzter Satz: KI liefert maschinell geprüften Beweis
Das KI-Unternehmen Anthropic hat einen vollständig computerverifizierten Beweis für Fermats letzten Satz präsentiert, der in nur elf Tagen von Claude-Agenten erstellt wurde. Der Beweis umfasst 13 Millionen Zeilen Code und 29.500 Zwischentheoreme, was die Erwartungen der Fachwelt übertroffen hat, die für eine solche Formalisierung Jahre eingeplant hatte. Die Formalisierung basiert auf einer vereinfachten Version des ursprünglichen Beweises von Andrew Wiles und wurde mit dem Beweisautomaten Lean realisiert, der jeden Schritt lückenlos prüft. Der Erfolg des Projekts ist nicht nur auf die KI zurückzuführen, sondern auch auf die unterstützende Infrastruktur, die eine effektive Zusammenarbeit der Agenten ermöglichte. Obwohl die Formalisierung keine neuen mathematischen Erkenntnisse liefert, sondern bestehende Literatur nachbildet, wurde die Arbeit von Experten als bedeutender Fortschritt in der automatischen Formalisierung der Mathematik anerkannt. Diese Entwicklung zeigt, dass KI zunehmend in der Lage ist, komplexe mathematische Probleme zu bearbeiten und somit die Möglichkeiten der mathematischen Forschung erweitern könnte.