Neue Methoden
Neue Methoden: WhatsApp testet Datenschutzfunktion und Smithsonian nutzt AI für historische Artefakte
WhatsApp testet eine neue Datenschutzfunktion für Android-Nutzer, die es ermöglicht, ausgewählte Chats auf verknüpften Geräten zu verbergen. Die Smithsonian Institution setzt künstliche Intelligenz ein, um ihre Sammlung zur Amerikanischen Revolution besser zu analysieren und Verbindungen zwischen Artefakten herzustellen. Ein US-Forschungsteam hat in einer Studie 902 Brummlaute von wilden afrikanischen Savannenelefanten analysiert und diese sechs sozialen Situationen zugeordnet. Die Ergebnisse zeigen, dass diese Lautäußerungen nicht zufällig sind, sondern spezifische Kommunikationsfunktionen im sozialen Leben der Elefanten erfüllen. Durch die systematische Erfassung der Laute aus verschiedenen Familiengruppen konnten individuelle und gruppenspezifische Merkmale identifiziert werden.
Wichtigste Punkte
- WhatsApp testet neue Datenschutzfunktion für Android-Nutzer
- Smithsonian nutzt künstliche Intelligenz für historische Artefakte
- US-Forschungsteam analysiert 902 Brummlaute von wilden afrikanischen Savannenelefanten
- Elefantenlautäußerungen sind spezifische Kommunikationsfunktionen
Chronologie / Entwicklungen
- WhatsApp testet neue Datenschutzfunktion für Android-Nutzer
- Smithsonian setzt künstliche Intelligenz ein, um ihre Sammlung zur Amerikanischen Revolution besser zu analysieren
- US-Forschungsteam analysiert 902 Brummlaute von wilden afrikanischen Savannenelefanten
- Ergebnisse zeigen, dass Elefantenlautäußerungen spezifische Kommunikationsfunktionen sind
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WhatsApp für Android: Neue Funktion verbirgt Chats auf verknüpften Geräten
WhatsApp testet eine neue Datenschutzfunktion für Android-Nutzer, die es ermöglicht, ausgewählte Chats auf verknüpften Geräten zu verbergen. Diese Funktion, bekannt als "eingeschränkte Chats", sorgt dafür, dass bestimmte Konversationen nur auf dem primären Smartphone sichtbar sind und auf anderen Geräten wie Laptops oder Tablets nicht abgerufen werden können. Nutzer müssen diese Funktion manuell in den Chat-Informationen aktivieren, wobei sie derzeit nur für Einzelchats verfügbar ist und Gruppenunterhaltungen nicht unterstützt werden. Bei Aktivierung gelten zusätzliche Einschränkungen, wie das Verhindern des automatischen Speicherns von Medien in der Fotogalerie. Die Funktion wird schrittweise an ausgewählte Betatest-Teilnehmer verteilt, wobei die Freischaltung serverseitig erfolgt. Trotz dieser Neuerung bleibt die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Nachrichten und Sprachanrufe bestehen, was die Sicherheitsarchitektur nicht verändert. Eine offizielle Bestätigung von WhatsApp steht noch aus, und es gibt keinen Zeitplan für die Veröffentlichung in der stabilen Version.
How the Smithsonian is using AI to connect artifacts from the American Revolution
Die Smithsonian Institution setzt künstliche Intelligenz ein, um ihre Sammlung zur Amerikanischen Revolution besser zu analysieren und Verbindungen zwischen Artefakten herzustellen. Im Rahmen des Projekts "Revolution Crossroads" nutzen Forscher seit Frühjahr AI-Modelle, um Verknüpfungen zu entdecken, die zuvor aufwändige manuelle Recherchen erforderten. Ein Beispiel ist die Entdeckung eines Silberschmieds, der 1774 Anzeigen für einen Sahnekännchen schaltete, ähnlich einem Exemplar im Nationalmuseum für amerikanische Geschichte. Ziel des Projekts ist es, neue Geschichten über weniger bekannte Personen aus der Zeit der Nationenbildung zu erforschen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Digitalisierung von etwa 10.000 Objekten aus der Zeit von 1770 bis 1810 ermöglicht es, dass sowohl die Öffentlichkeit als auch Wissenschaftler die Sammlungen online durchsuchen können. Becky Kobberod, Chief Digital and Innovation Officer, betont die Notwendigkeit menschlicher Aufsicht, um Nuancen zu erkennen, die Maschinen möglicherweise entgehen. Trotz der Herausforderungen sieht sie die Chancen, die AI für die Institution bietet, und hebt hervor, dass diese Technologie nicht ignoriert werden kann.
How the Smithsonian is using AI to connect artifacts from the American Revolution
Die Smithsonian Institution setzt künstliche Intelligenz (KI) ein, um Verbindungen zwischen Artefakten aus der Amerikanischen Revolution zu erforschen und das Verständnis der US-Geschichte zu vertiefen. Im Rahmen des Projekts "Revolution Crossroads" nutzen Forscher KI-Modelle, um schnell Verknüpfungen zu identifizieren, die zuvor zeitaufwändige manuelle Recherchen erforderten. Ein Beispiel ist die Entdeckung eines Silberschmieds, der eine ähnliche Sahnekanne wie ein im Smithsonian beworbenes Stück in Zeitungsanzeigen anpries. Ziel des Projekts ist es, neue Geschichten über weniger bekannte historische Figuren zu erzählen und das öffentliche Wissen zu erweitern. Becky Kobberod, die digitale Innovationsbeauftragte, hebt die Bedeutung menschlicher Aufsicht hervor, da Historiker wichtige Nuancen erkennen können, die Maschinen möglicherweise entgehen. Gleichzeitig wird die Nutzung von KI in einem sensiblen politischen Kontext kritisch betrachtet. Trotz dieser Herausforderungen sieht Kobberod die Notwendigkeit, die Potenziale von KI zu nutzen und zukunftsorientiert zu denken.
Elefantenkommunikation: KI ordnet 902 Brummlaute sechs Situationen zu
Ein US-Forschungsteam hat in einer Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Scientific Reports, 902 Brummlaute von 84 wilden afrikanischen Savannenelefanten analysiert und diese sechs sozialen Situationen zugeordnet. Die Ergebnisse zeigen, dass diese Lautäußerungen nicht zufällig sind, sondern spezifische Kommunikationsfunktionen im sozialen Leben der Elefanten erfüllen. Durch die systematische Erfassung der Laute aus verschiedenen Familiengruppen konnten individuelle und gruppenspezifische Merkmale berücksichtigt werden, was bei herkömmlichen bioakustischen Analysen oft schwierig ist. Die automatisierte Analyse der Lautstrukturen ermöglicht es, subtile Klangnuancen präzise zu unterscheiden und die sozialen Interaktionen der Elefanten zu verstehen, ohne deren natürliche Verhaltensweisen zu stören. Diese Methodik bietet neue Perspektiven für die kognitive Verhaltensforschung und zeigt, wie Algorithmen den sozialen Kontext von Lauten vorhersagen können, was wertvolle Ansätze für die Untersuchung komplexer Kommunikationsstrukturen bei Wildtieren liefert.