Kreative Workflows
KI-Technologien in der Kreativbranche: Neuerungen und Trends
In der aktuellen Woche haben sich verschiedene Unternehmen und Organisationen mit KI-Technologien in der Kreativbranche vorgestellt. Die Universität Chicago hat neue Richtlinien eingeführt, um Ablenkungen durch KI und digitale Geräte in Sozialwissenschaftskursen zu reduzieren. Mango AI hat ein Online-Tool entwickelt, das es Nutzern ermöglicht, aus einem einzigen Standbild kurze Tanzvideos zu erstellen. Die spanische Produktionsfirma Ella setzt sich gegen die übermäßige Nutzung von KI in der Werbung ein. DJI hat auf der IFA 2026 die Osmo 360 II vorgestellt, eine innovative 360°-Kamera. Eine Studie zeigt, dass KI-Chatbots in der Lage sind, Sanktionen gegen russische Medien zu umgehen. Diese Entwicklungen unterstreichen die zunehmende Bedeutung von KI-Technologien in der Kreativbranche.
Wichtigste Punkte
- Universität Chicago: Neue Richtlinien gegen Ablenkungen durch KI und digitale Geräte
- Mango AI: Online-Tool für die Erstellung von Tanzvideos aus einem einzigen Standbild
- Ella: Produktionsfirma, die sich gegen die übermäßige Nutzung von KI in der Werbung wendet
- DJI: Osmo 360 II, eine innovative 360°-Kamera mit 8K-Videoaufnahmen
- Studie: KI-Chatbots können Sanktionen gegen russische Medien umgehen
Chronologie / Entwicklungen
- 2026-09-04: Universität Chicago: Neue Richtlinien gegen Ablenkungen durch KI und digitale Geräte
- 2026-09-03: Mango AI: Online-Tool für die Erstellung von Tanzvideos aus einem einzigen Standbild
- 2026-09-03: Ella: Produktionsfirma, die sich gegen die übermäßige Nutzung von KI in der Werbung wendet
- 2026-09-03: DJI: Osmo 360 II, eine innovative 360°-Kamera mit 8K-Videoaufnahmen
- 2026-09-02: Studie: KI-Chatbots können Sanktionen gegen russische Medien umgehen
Originallinks
Alle Artikel, die in diese Summary eingeflossen sind. So können Leser jederzeit die Originalquelle öffnen.
UChicago Social Sciences Took a Stand Against AI and Devices. Why?
Die Universität Chicago hat neue Richtlinien eingeführt, um Ablenkungen durch KI und digitale Geräte in Sozialwissenschaftskursen zu reduzieren und die aktive Teilnahme der Studierenden zu fördern. Ziel ist es, den Studierenden Raum für eigenständiges Denken und persönliche Diskussionen zu geben. Die Reaktionen auf diese Maßnahmen sind überwiegend positiv, da viele Lehrkräfte die Herausforderungen der KI-Nutzung erkennen. Die Richtlinien unterstützen bestehende Lehrmethoden, die auf Gruppendiskussionen basieren, und fördern kritisches Denken sowie analytische Fähigkeiten. Einige Dozenten berichten von negativen Auswirkungen der Geräte auf die Diskussionsteilnahme der Studierenden. Ausnahmen für den Zugriff auf Datenbanken und Barrierefreiheitsanforderungen sind jedoch vorgesehen. Die Lehrkräfte betonen, dass die Richtlinien nicht gegen KI gerichtet sind, sondern darauf abzielen, wichtige Kommunikationsfähigkeiten zu vermitteln. Insgesamt soll ein gerätefreies Umfeld geschaffen werden, das das Lernen fördert und die Auseinandersetzung mit komplexen Themen erleichtert.
Mango AI Helps Make Photo Dance Online From One Still Image
Mango AI hat ein innovatives Online-Tool entwickelt, das es Nutzern ermöglicht, aus einem einzigen Standbild kurze Tanzvideos zu erstellen. Nutzer können ein klares, frontales Vollkörperbild hochladen und aus einer integrierten Tanzbibliothek oder eigenem Videomaterial eine Bewegungsquelle auswählen. Das System generiert daraufhin ein Video, das das Gesicht und die Kleidung des abgebildeten Subjekts konsistent hält. Diese Funktion eröffnet Kreativen die Möglichkeit, bestehende Bilder für aktuelle Trends zu nutzen, etwa für Markenmaskottchen oder Illustrationen. Die Qualität des Ausgangsbildes ist entscheidend, da scharfe Bilder die besten Ergebnisse liefern. Mango AI weist darauf hin, dass Nutzer die Erlaubnis der abgebildeten Personen einholen sollten, bevor sie die generierten Clips veröffentlichen. Laut Ken Glenn, dem CMO von Mango Animate, fördert das Tool die kreative Umsetzung von Ideen, indem es eine Auswahl zwischen vorgefertigten Bewegungen und eigenen Referenzvideos bietet.
Ella, la productora española que humaniza la IA publicitaria
Ella ist eine innovative spanische Produktionsfirma, die sich gegen die übermäßige Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Werbung wendet. Gegründet von Isabel Martínez, einer erfahrenen Kreativexpertin, legt Ella den Schwerpunkt auf Inhalte und Geschichten, anstatt die Technologie in den Vordergrund zu stellen. Ihre erste Kampagne „Go North“ für die Modemarke The Campamento nutzt KI, um narrative Tiefe zu schaffen, die die Identität von Kindern betont. In einer Zeit, in der die Werbebranche mit einer Krise im Geschäftsmodell für KI-generierte Videos konfrontiert ist, positioniert sich Ella als ethische Alternative, die Transparenz und menschliche Werte priorisiert. Die Herausforderungen der Branche bieten Ella die Möglichkeit, sich durch kreative Ansätze und eine klare Botschaft von anderen abzuheben und das Publikum zwischen echtem und synthetischem Inhalt differenzieren zu lassen.
DJI präsentiert auf der IFA 2026 die Osmo 360 II mit 8K-360°-High-End-Bildqualität
DJI hat auf der IFA 2026 die Osmo 360 II vorgestellt, eine innovative 360°-Kamera, die mit einem 1-Zoll-Bildsensor ausgestattet ist und 8K-Videoaufnahmen bei 60 fps ermöglicht. Diese Kamera profitiert von 12 Jahren Erfahrung in der tragbaren Kameratechnik und bietet verbesserte Bildgebungsfunktionen sowie hohe Lichtempfindlichkeit dank des neuen AI SuperNight 2.0 Algorithmus. Die Osmo 360 II ist vielseitig einsetzbar, ideal für Aktivitäten wie Motorradfahren, Tauchen und Skifahren, und verfügt über austauschbare Linsen sowie 105 GB integrierten Speicher. Zu den besonderen Funktionen gehören HDR-360°-Fotos und 16K-Zeitraffer, die es Content Creator:innen ermöglichen, kreative Inhalte in hoher Qualität zu produzieren. Mit einem Gewicht, das die Handhabung erleichtert, und einer Akkulaufzeit von bis zu 100 Minuten lässt sich die Kamera nahtlos in das DJI Ökosystem integrieren. Die Osmo 360 II wird vom 4. bis 8. September auf der IFA präsentiert, wo Besucher die neuen Funktionen testen können. Der Preis beginnt bei 589 Euro, und zusätzliches Zubehör wird angeboten, um das Filmerlebnis zu optimieren.
DJI lance Osmo 360 II à l'IFA 2026, offrant une imagerie phare en 8K 360° pour des prises de vue épiques, de jour comme de nuit
Auf der IFA 2026 hat DJI die Osmo 360 II vorgestellt, eine hochmoderne 360-Grad-Kamera, die mit einem 8K/60 fps HDR-Sensor ausgestattet ist. Diese Kamera ermöglicht beeindruckende Aufnahmen sowohl bei Tageslicht als auch bei Nacht und profitiert von über 12 Jahren Erfahrung im Bereich tragbarer Bildgebung. Zu den herausragenden Funktionen gehören ein neuer quadratischer HDR-Sensor und die AI SuperNight 2.0-Technologie, die auch bei schwachem Licht klare Bilder liefert. Mit einem Gewicht von nur 183 g und 105 GB internem Speicher ist die Osmo 360 II leicht zu transportieren und ermöglicht eine kontinuierliche Aufnahme von bis zu 100 Minuten. Sie eignet sich für verschiedene Aktivitäten wie Motorradfahren, Tauchen und Skifahren und bietet kreative Optionen wie 120 MP HDR-Fotos und 16K Timelapse. Die verbesserte DJI Mimo App sorgt für eine nahtlose Verbindung und optimierte Arbeitsabläufe. Die Osmo 360 II ist ab sofort in verschiedenen Bundles erhältlich und wird durch den DJI Care Refresh Schutzservice ergänzt. Die Präsentation auf der IFA 2026 ermöglicht es Besuchern, die innovativen Funktionen der Kamera hautnah zu erleben.
Studie: KI-Chatbots können Sanktionen russischer Medien umgehen
In der Studie wird untersucht, wie KI-Chatbots in der Lage sind, Sanktionen gegen russische Medien zu umgehen. Die Forschung zeigt, dass diese Technologien durch kreative Strategien und Anpassungen in der Kommunikation Informationen verbreiten können, die normalerweise durch regulatorische Maßnahmen blockiert wären. Die Analyse beleuchtet die Mechanismen, die es den Chatbots ermöglichen, Inhalte zu generieren und zu verbreiten, die den Richtlinien widersprechen. Zudem wird auf die potenziellen Auswirkungen dieser Umgehung auf die Medienlandschaft und die öffentliche Meinung eingegangen. Die Studie hebt die Herausforderungen hervor, die sich aus der Nutzung von KI in der Medienberichterstattung ergeben, und diskutiert mögliche Lösungsansätze, um die Integrität der Informationsverbreitung zu wahren.
PostPlanify Launches AI Social Media Manager for Agencies Serving Local Businesses
PostPlanify hat eine innovative KI-gestützte Social-Media-Management-Plattform für Agenturen vorgestellt, die es ermöglicht, Kundenkonten effizient über KI-Assistenten zu verwalten. Durch die Integration des Model Context Protocol (MCP) können Agenturen Aufgaben wie das Planen von Beiträgen, das Überprüfen von Analysen und das Erstellen von Berichten nahtlos durchführen, ohne zwischen verschiedenen Dashboards wechseln zu müssen. Hasan Cagli, der Gründer von PostPlanify, hebt hervor, dass diese Funktion den Arbeitsablauf der Agenturen optimiert, indem sie die manuelle Umwandlung von KI-Ausgaben in konkrete Aufgaben überflüssig macht. Die Plattform ermöglicht es Agenturen, ihre Kunden in separaten Arbeitsbereichen zu organisieren, die jeweils eigene soziale Konten und Inhaltskalender enthalten. Sie unterstützt die Verwaltung von über zehn großen sozialen Netzwerken und wird bereits von mehr als 2.600 Unternehmen und Agenturen in über 30 Ländern genutzt. PostPlanify plant, die KI-Funktionen weiter auszubauen, um den steigenden Bedarf an KI-Assistenten in den täglichen Arbeitsabläufen der Agenturen zu decken.
Mit Kaminski auf Fehmarn: Wie der Kreative Thomas Knüwer beim Bücherschreiben Ängste verarbeitet
Thomas Knüwer, CCO von Accenture Song, hat seine Leidenschaft für das Schreiben von Kriminalromanen während eines Burnouts entdeckt. In kleinen Zeitfenstern zwischen seinem anspruchsvollen Job und der Familie verfasst er seine Bücher, ohne auf Künstliche Intelligenz zurückzugreifen. Diese kreative Tätigkeit half ihm, seine Ängste zu verarbeiten und Gedanken zu ordnen. Seine ersten beiden Romane fanden große Beachtung und führten zu einer neuen kreativen Identität. Im Gespräch mit Mirko Kaminski auf Fehmarn betont Knüwer, dass jeder Mensch das Potenzial hat, Geschichten zu erzählen, wobei der innere Drang entscheidend ist. Er thematisiert auch die Herausforderungen des Buchmarkts, in dem nur wenige Autoren vom Schreiben leben können, und hebt die Notwendigkeit hervor, Autoren als langfristige Marken zu etablieren.